Couchgag: Aus der Couch, die als Faxgerät dient, kommt ein lebensgroßes Bild der Simpsons heraus und fällt zu Boden. (Wiederholung aus 2F17)
Es ist der letzte Schultag vor den Sommerferien. Bart sitzt auf seinem Platz und starrt aus dem Fenster.
In Barts Klassenzimmer Milhouse: Hey Bart, der Sommer steht vor der Tür. Welche Wassersprenger magst du am liebsten? Da gibt’s einmal die, die so gehen…
Er versucht einen Wassersprenger nach zu ahmen.
Milhouse: Und dann die anderen, die so gehen…
Macht wieder die Geräusche eines Wassersprengers.
Milhouse: Oh, einen hab ich noch vergessen…
Erneut der Wassersprenger.
Bart:<gelangweilt> Heute ist der letzte Schultag, Milhouse. Reiß dich gefälligst ein bisschen zusammen.
Vor der Schule.
Eisverkäufer:<durch ein Megaphon> Gentleman, lasst die Glocken erklingen.
Die Schulglocke ertönt.
Milhouse: <rennt aus dem Klassenzimmer> Die Schule ist aus! Sie können mich mal Krabappel.
Mrs. Krabappel: Ich bin froh, dass der Rest von euch sich erinnert, dass die Sommerferien erst am Ende des Schultages anfangen und nicht zu Beginn.
Lou:<bringt Milhouse wieder> So hier bitte, Ma’am.
Mrs. Krabappel:<zufrieden> Hm, schnelle Arbeit. Woher haben sie gewusst, dass er wegläuft?
Lou: Wir haben einen Informanten hier in der Klasse.
Alle wissen, dass Martin der Informant ist und starren ihn böse an. Er erwidert das mit schüchternem Kichern.
Im Yearbook Office Lisa: Ah, das ist die Belohnung für ein Jahr voll Plagarei und Aufopferung. Sie schneidet eine Kiste auf und nimmt ein Jahrbuch in die Hand.
Streberin: Ich finde, der Einband ist den Aufpreis wert.
Schnüffelt an dem Buch.
Streberin: Oh, man kann das Benzol sogar riechen.
Beezee: Ich schwöre dir, wenn die anderen diese exklusive Aufmachung sehen, wirst du bestimmt zum beliebtesten Mädchen in der ganzen Schule.
Lisa: Soll ich dir was sagen, Beezee? Davon bin ich auch überzeugt.
In Lisas Klassenzimmer: Ms. Hoover: Und als Abraham Lincoln an jenem Abend im Ford theater saß, erschien plötzlich John Wilkes Booth, zog seinen Revolver und…
Sie wird durch die Schulglocke unterbrochen.
Ms. Hoover: So das war’s. Ich wünsch euch einen schönen Sommer, Kinder.
Alle Schüler stürmen schreiend aus dem Klassenzimmer. Doch Chuck und Ralph sind geblieben.
Chuck: Was ist denn dann im Ford theater passiert? Ralph: Wurde Präsident Lincoln verletzt? Ms. Hoover: Er war ein guter Mensch.
Chuck steht auf und geht.
Ms. Hoover: Geh nach Hause, Ralph.
Auf dem Schulflur Lisa: Zu Beginn des Schuljahres hat jeder von euch eine bunte Karte gekriegt. Ich hoffe, die habt ihr alle noch. Alle: Häh? Nein. Nelson: Wer ist denn gestorben, dass du jetzt der Boss bist? Lisa: <traurig> Der arme Mr. Estes. Er war der Verlagsberater. Daraufhin hab ich das alles in die Hand genommen. Nelson: Wenn nicht du, hätte es eben irgendne andere Pfeife gemacht. Hör auf dich aufzuspielen.
Lisa möchte die Jahrbücher ordnungsgemäß austeilen. Nelson steigt aber auf den Tisch und wirft die Bücher in die Menge. Sie ist traurig, begibt sich jedoch auf die Suche nach jemanden, der in ihrem Jahrbuch unterschreibt.
Lisa: Gebt ihr mir alle ein Autogramm für mein Jahrbuch?
Ihr Jahrbuch wird durchgereicht, enthält aber keine Eintrage als es wieder bei Lisa landet.
Sie geht bedrückt weiter und sieht einige Schüler um Bart herum stehen.
Milhouse: Das hier ist Becky. Sie ist in der zweiten Klasse. Bart: Hi Becky, danke, dass du gekommen bist.
Macht einen Eintrag in ihr Jahrbuch.
Becky:<überglücklich> „Bist später“. Er schreibt einfach so wie die Leute reden.
Sogar Rektor Skinner bittet um einen Eintrag.
Bart:<skeptisch> Ihre Tochter heißt auch Seymour? Skinner:<lacht> Naja, ich hab geschwindelt. Es ist für mich.
Lisa ist geht ein paar Schritte weiter.
Lisa:<traurig> Ich versteh das nicht. (zitiert aus ihrer Bemerkung im Jahrbuch) „Schreibt nur Einsen, ist immer aufmerksam, rennt nicht dauernd zur Toilette.“ Ich müsste das beliebteste Mädchen in der Schule sein.
Im Garten der Simpsons Flanders: Homer, ich steck in einem Kuddelmuddelchen-schlimmste-Verzwicktheitspredulie. Alles war für den Urlaub vorbereitet, da hat man mich plötzlich zum Schöffen berufen. Das ist vielleicht eine famose Geschichte. Jemand ist mit Vollgas über eine Verkehrsinsel gerast und hat ein Dekorationsruderboot voll mit Gerallien gerammt. Jetzt soll das als Schifffahrtsvergehen geahndet werden. Aber wie dem auch sei. Habt ihr nicht mein Strandhaus zu benutzten. Und zwar umsonstelchen. Homer:<von Ned gelangweilt> Ich krieg nur zwei Wochen Urlaub im ganzen Jahr und du verlangst von mir, die in deinem schäbigen Strandhaus zu verbringen? Flanders: Entschuldige, Homer. Um dich zu beruhigen. Ich bin auch mal bereit nach deinem Klärgrübchen zu sehen, damit es besser absickert.
Homer: Einverstanden. Siehst du. Wer wenig gibt, kriegt auch wenig.
Homer legt sich in die Hängematte währenddessen Ned sich an die Arbeit mit Homers Klärgrübchen macht.
Beim Abendessen Marge:<skeptisch> Bist du sicher, dass die Flanders nicht da sind? Naja, klingt wunderbar. Bart, du kannst Milhouse einladen und Lisa du kannst auch ’ne Freundin mitbringen. Lisa: Oh wie schön, toll, ’ne Freundin…hihi…oder einfach jemand, der mitfahren möchte. Oder ich weiß nicht, vielleicht geht auch ein Stofftier.
In Lisas Zimmer Lisa packt gerade ihren Koffer für den Ausflug. Marge: Na, hast du eine Freundin angerufen? Lisa: Ne Freudin? Hihi, das sind meine einzigen Freunde (nimmt ein Buch in die Hand). Erwachsene Spießer wie Gore Vidal. Selbst der hat schon mehr Jungs geküsst als ich jemals werde. Marge:<energisch> Mädchen, Lisa, Jungs küssen Mädchen. Lisa: Mom, warum hab ich keine Freunde Marge: Ach weißt du, was soll’s, wir haben doch uns. Als ich klein war, hab ich immer davon geträumt, dass eines Tages meine Tochter meine beste Freundin wird. Lisa: Ja, sicher. Das sind wir auch, Mom. Aber ich bin ein Kind. Ich brauch auch ein paar Freundinnen in meinem Alter. Marge: Ach, irgendwann hast du so viele Freunde. Du musst einfach so bleiben wie du bist.
Marge verlässt das Zimmer.
Lisa:<wütend> So wie ich bin? Seit acht Jahren bin ich so wie ich bin, ohne Erfolg. Schon allein diese wunderlichen Klamotten (nimmt die Sachen aus dem Koffer und wirft sie weg). Eine Badekappe, ne Nasenklammer, ein Mikroskop am Strand, ach was hab ich mir dabei gedacht.
Sie schmeißt alle Sachen wieder aus dem Koffer.
Am nächsten Morgen packt Homer gerade die Koffer ins Auto.
Im Auto Bart: Mom, ich zieh bei Milhouse den Gurt fester er zappelt schon wieder. Milhouse:<schreit> Auuuuu!
Homer drückt auf die Huppe.
Homer: <ruft> Lisa, es geht los!
Lisa kommt aus dem Haus und gibt ihrem Vater den Koffer.
Homer: Hey?! Da reißt jemand nur mit Sturmgepäck. Lisa: Vielleicht bist du auch nur kräftiger geworden. Homer: Naja, ähm, ein bisschen mehr gegessen hab ich schon.
Die Fahrt beginnt.
Marge: Wink unseren Haus noch einmal zu, Maggie. Bäumchen auf Wiedersehen Homer: Mach’s gut Arbeitsplatz. Bart: Leb wohl, Zahnbürste Lisa: Auf Wiedersehen, Lisa Simpson.
Nach einiger Zeit…
Bart: Hey, verdammt noch mal. Wann kommen wir endlich…äh, wo fahren wir überhaupt hin? Marge: Hrrrrm. Der Ort heißt Little Pwagmattasquarmsettport. Er ist bekannt als Amerikas Schellfischörtchen. Bart: Ich dachte Springfield wär Amerikas Schellfischörtchen. Marge: Nein, Springfield ist Amerikas größter Schrotteimer - zumindest laut „News Week“.
Die Simpsons sind nun in dem Örtchen angekommen und entdecken beim Betreten einen Zettel von Ned, auf dem „Read me“ steht.
Beim Ferienhaus Homer: <liest> „Will-diddly-kommen, Simpsons.“ Sowas, er hat tatsächlich diddly geschrieben. Marge: Das finde ich rücksichtsvoll. Homer:<liest weiter> „Ich hab noch so ein paar hilfreiche Zettel im Haus verteilt.“
Die Simpsons betreten das Häuschen und sehen, dass alles voller Zetteln ist.
Homer: <erschüttert> Oh Gott, nein!
Marge geht zum Kühlschrank.
Marge: <liest von einem Zettel> „Pack was zu Essen in mich rein.“ Homer: Halt, der gehört mir.
Nimmt den Zettel und klebt ihn sich auf den Bauch.
Marge öffnet die Gefriertruhe und entdeckt Unmengen weiterer Zettel.
Marge: Das halt ich nicht aus. Womit denn Ned?
Bart geht in sein Zimmer und macht sich gleich mal an Todds Sparschwein zu schaffen.
Bart:<liste einen Zettel> „Bitte klau mir nichts“. Netter Versuch Todd. Haha.
Marge macht unterdessen die Betten.
Marge: Ist es nicht wunderschön, Schatz. Lisa:<genervt> Muss ja unglaublich aufregend sein mal ein paar andere Betten zu machen. Marge: Du willst mich auf den Arm nehmen, aber jaaa! Hey, warum ziehst du nicht deinen Badeanzug an und gehst ein bisschen an den Strand. Lisa:<sarkastisch> Das finde ich echt komisch. Bei all der Verwirrung und dem Durcheinander und dem Gepacke, hihi, hab ich vergessen zu packen. Marge:<erstaunt> Ja, aber Lisa, so bist du doch sonst nicht. Lisa:<fühlt sich bestätigt> Da hast du wohl recht.
Homer kommt in den Raum.
Homer: Ich hab meine Badehose ebenfalls vergessen. Aber ich hab improvisiert.
Er hat kurzerhand den Fußabtreter als Badehose umfunktioniert. Man hört wie er nach draußen eilt und die Polizei angefahren kommt.
Anschließend gehen Marge und Lisa Badesachen einkaufen.
Im Einkaufsladen Lisa: Ach, Mom. Ich würd mir in diesem Jahr gern mal ein anderes Outfit zulegen. Marge: Gut, oke. Wie wär’s mit diesem Wunderschönen Sonnenanzug. Der hat einen Seestern auf dem Hintern und dazu das passende Eimerchen. Lisa:<ruft> Mom, komm her. Ich brauch Geld.
Lisa hat sich ein cooles Outfit ausgesucht und ist nun auf der Suche nach ein paar neuen Freunden.
Marge: Na, wo willst du dich in dem modischen Aufzug blicken lassen? Etwa in der Eisdiele, bei der abendlichen Promenade oder in irgendsonem Hamburgerladen? Lisa: Ähm, wenn du nichts dagegen hast, Mom, versuch ich ein paar andere Kinder kennen zu lernen. Marge: Uhh, ähm. Na schön…
Lisa geht.
Marge:<zu Maggie> Du bist und bleibst meine Freundin. Dich werde ich bestimmt niemals so davonziehen lassen.
Drückt Maggie fest an sich, die daraufhin beängstigt an ihren Schnuller nuckelt.
Am Strand Bart: Der letzte, der ins Wasser springt, muss das… Milhouse: Volle Kraft voraus! Alles klar zum Tauchen.
Die beiden Springen ins Wasser und landen auf dem Sand. Homer fährt mit dem Wagen vorbei.
Homer: Es ist Ebbe, Jungs.
In der Stadt Lisa läuft auf der Suche nach Gleichaltrigen in der Stadt herum. Lisa: Wo mögen bloß all die anderen Kinder sein? Hey, eine Bibliothek. Nein, das geht nicht. Dann bin ich die alte, spießige Lisa.
Lisa halluziniert.
Pippi Langstrumpf: Lisa, ließ meine Abenteuer in der Südsee, und erwecke mit damit wieder zum Leben. Eustace: Wir haben ganze Zeitschriftenjahrgänge auf Mikrofilm. Alice: Hast du nicht Lust zu unserer Teeparty zu kommen? Das wär furchtbar nett von…
Mad Hatter, die andere Fantasiefigur, zieht eine Waffe und schnappt sich Alice.
Alice:<schreit> Nein, tu es nicht. Lisa, das ist ein Trick. Lauf! Lauf!
Lisa rennt weg.
Sie schaut sich nun in der Nähe des Strandes nach Jugendlichen um. In Strandnähe Lisa: <verdutzt> Hm? Man sieht hier überhaupt keine Kinder. Das ist so als ob man mich voraus geschickt hätte.
Plötzlich hört sie Jugendliche, die miteinander sprechen.
Junge: Der macht immer nur (macht ein Geräusch). Mädchen:<lacht> Ich hör ihn direkt, wie er hustet. Lisa: Nur Kinder sind so widerspruchsvoll und inkompetent.
Sie guckt zwischen die Bretter des Stegs hindurch und sieht vier Jugendliche am Strand stehen.
Junge: Meine Mom wollte mich zu so einem Jugendtreffpunkt schicken, aber da hab ich mich geweigert.
Lisa probt einige Male „cool“ zu sprechen und geht dann zu der Clique hin.
Lisa: Hey, was gibt’s hier?
Eine Möwe kommt und kreischt laut.
Lisa:<zu sich> Oke, oke, das war nicht dein Fehler. Daran ist der Vogel schuld. Die hat niemand unter Kontrolle. Irgendwann vielleicht, aber jetzt nicht.
Also versucht sie es ein zweites Mal.
Lisa:<zu den Kids> Hallo. Junge: Wie geht’s? Junge 2: Wer ist das? Junge: Keine Ahnung. Irgendein Mädchen. Mädchen: Hey, deine Mütze find ich gut.
Lisa:<denkt> Hach, ein Kompliment. War das sarkastisch gemeint. Nein, das glaub ich nicht. Geh nur hin!
Lisa geht ein paar Schritte zu der Gruppe, die aus drei Jungs und einem Mädchen besteht, hin.
Lisa: Danke. Ähm, ihr fahrt Skateboard? Junge: Das versuchen wir, aber die Polizei nimmt uns die Skateboards immer wieder weg. Mädchen: Ja. Und dann benutzen sie sie selbst. Fünf Minuten später auf der Polizeiwache. Lisa: Hm. Aber ich kenne einen Ort, wo ihr Skateboardfahren könnt und euch niemand stört. Naja ihr wisst schon, wie auch immer. Mädchen: Gar keine schlechte Idee. Junge: Gern. Junge2: Zeig ihn uns. Junge3: Gut, einverstanden.
Vor der Bibliothek Mädchen: Hey, der Platz ist super. Ich hab vergessen wie du heißt. Lisa: Das kannst du nicht wissen. Ich heiße Lisa. Erin: Ich bin Erin. Wie hast du den Platz hier gefunden? Interessiert du dich für Bücher. Lisa: Ich? Nun wirklich nicht. Mein wunderlicher Bruder treibt sich immer in Bücherreihen rum. Ich bleib meistens vor der Tür. Erin: Oh, du hängst auch gern rum? Lisa: Klar, ist doch besser als irgendwas zu tun. Erin: Ja, jede Form von Arbeit stinkt. Dean: So hier, du kannst mein Board benutzten. Lisa: Oke, danke. Hihi. Das finde ich unheimlich…(denkt) lässig von dir.
Dean bietet Lisa sein Skateboard an. Sie versagt natürlich kläglich. Von einem Busch aus beobachten Milhouse und Bart das Geschehen.
Milhouse: Hey, Bart! Lisa fährt Skateboard mit’n paar coolen Jungs. Und sie hat sich verkleidet wie Blasem. Bart:<verwundert> Lisa? Mit fremden Kindern? Pfff, wenn Lisa die beeindrucken kann, dann werd ich denen mal Bart vorführen. Okey, Milhouse, du kennst den Ablauf. Milhouse: Klar, du gehst rüber und spielst den großen Mann. Ich versteck mich hier in den Büschen.
Bart möchte Eindruck schinden und zeigt, was für Tricks er mit dem Skateboard beherrscht.
Bart: Achtung die Superkanone! Meine Freundschaft, darauf seid ihr doch versessen, hä.
Dean: Der versucht zu sehr sich einzuschmeicheln. Junge:<lacht> Es ist schon zum lachen, wie der sich bemüht. Lisa:<genervt> Das ist mein ewig mies gelaunter, kleiner Bruder Bartholomew. Erin: Pah, was glaubt der eigentlich, wer er ist mit seiner Schleuder in der Gesäßtasche? Ein kleiner David? Alle:<lachend> Haha. Der spinnt ja.
Bart merkt, dass er bei ihnen nicht landen kann und geht zurück zu Milhouse.
Milhouse: Wie war’s? Hast du mit denen Freundschaft geschlossen? Bart: Nein, die scheinen dich doch gesehen zu haben.
Am Abend spielen Bart, Marge, Bart und Milhouse zusammen das Spiel „Mystery Date“.
Vorm Strandhaus Bart:<genervt> Och, warum müssen wir dieses dämliche alte Spiel spielen? Marge: Es gibt leider kein anderes hier im Haus. Los, Homie, öffne das Türchen für deine mysteriöse Verabredung. Homer: Uh, der Kapitän der Footballmannschaft. Das ist der Typ, von dem ich immer geträumt hab. Du kannst ruhig schon ins Bettchen gehen. Marge: Haha. Oke, Bart. Jetzt bist du an der Reihe. Er öffnet die Tür und nimmt die Karte heraus, auf dem jemand abgebildet ist, der große Ähnlichkeit mit Milhouse hat.
Marge: <lacht> Haha. du hast ’ne Niete gezogen. Homer:<lacht auch> Haha. Hey, die sieht genauso aus wie du, du Stubenhocker (zu Milhouse). Bart: Warum muss Lisa nicht mitspielen? Die darf sich draußen mit ihren Freunden amüsieren. Homer: Du hast auch Freunde. Diesen Stubenhocker hier. Los, verteidige dich, du Neunmalkluger.
Lisa ist mit ihren neuen Freunden unterdessen in einer kleinen Meeresbucht.
Erin: Toll, Lisa, das alles hab ich früher nicht beachtet. Das war für mich Seemüll. Dean: Die Muschel da hat sogar Beine. Lisa: Das ist ein Einsiedlerkrebs. Wenn er aus der alten Muschel herauswächst, sucht er sich ’ne neue, in die er hereinpasst.
Lisa nimmt eine größere Muschel und legt sie neben den Krebs.
Lisa: Hab keine Angst, kleiner Freund. Du bist der beliebteste Krebs hier am Strand.
Der Krebs wechselt in die neue Muschel.
Lisa: Oh, seht mal, ein Geschenk von meinem Lieblingskrustentier. Dean: Äh, hast du das Wort von ’nem Lehrer gelernt oder woher kennst du das? Lisa:<aufgeregt> Nein…nein. Das hab ich aus `Baywatch`. Alle: Hey, super. Das ist ja spitze.
Am nächsten Morgen geht Homer in einem Laden namens „Li`l-Valu-Mart“, der dem Kwik-E-Mart sehr ähnelt.
Homer: In dem Laden werden bestimmt illegal Feuerwerkskörper verkauft. Jetzt geh schon rein, aber benimm dich gefälligst so, als ob du so was jeden Tag kaufen würdest.
Im Laden Homer: Ähm…Hallo, ähm. Ich hätte gern eins von diesen Pornomagazinen, ne große Packung Kondome, ne Flasche Old Harpe, dann ein paar von diesen Slipeinlagen und ein paar von diesen Feuerwerkskörpern und einen von diesen Einwegvisiersprays, äh, nein lieber zwei. Indischer Verkäufer: Ich muss mich entschuldigen, Sir. Aber der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in diesem Staat bei Strafe verboten.
Wartet bis ein Kunde den Laden verlässt.
Indischer Verkäufer: Folgen Sie mir.
Der Verkäufer bringt Homer in einen Hinterraum, der voller illegaler Feuerwerkskörper ist.
Verkäufer: Jeder feurige, flaggen-fütternde Amerikaner wäre verliebt in die M-320. Feiern Sie die Unabhängigkeit Ihrer Nation, in dem Sie ein paar davon zur Explosion bringen. Homer: Aber gern.
In Flanders Strandhaus Junge: Find ich cool von deiner Mom, dass wir hier sein dürfen. Erin: Sie ist genau das Gegenteil von meiner Mom. Die wär uns längst mit Rice Crisps und Orangensaft auf die Nerven gegangen.
Marge betritt den Raum mit einem Tablett Orangensaft und Rice Crisps, verlässt diesen aber sofort und unauffällig wieder, als sie Erin hört.
Dean: Mein Dad ist schon total aufgeregt, weil heute der 4. Juli ist. Er hat mich bei Sonnenaufgang geweckt, um den Treueid zu schwören. Junge: Hach, ihr habt’s gut. Meine Mom ist Französin. Wir feiern nur den Sturm auf die Bastille. Lisa: Wir sollten irgendwas Lustiges machen. Ähm, wie wär’s mit einer Strandparty. Erin: <begeistert> Hey, tolle Idee, Lisa. Dean: Ja, ich weiß, wo ein Strand ist. Junge: Gut, und ich weiß, wo wir Baguettes herkriegen.
Unterdessen packt Marge Homers Einkäufe aus.
Marge: Ich weiß nicht, was du dir für heute Abend vorgenommen hast, Homer, aber mich kannst du vergessen. Hast du kein Fleisch gekauft? Homer: Hehe. Damit kann man bestimmt einiges in die Luft sprengen (hält sein Feuerwerkskörper in der Hand). Okey, bitte zurücktreten, jetzt wird bei uns die Freiheit gefeiert, Leute. Bart, her mit den Streichhölzern. Bart: Vorräte verbraucht. Homer: Kein Feuerzeug. Gar nichts? Bart:<schüttelt den Kopf> Homer: Oh, Moment. Ich hab die Lösung.
Homer geht nach Innen und kommt auf die brillante, aber geniale Idee, die Feuerwerkskörper am Gasherd anzuzünden. Unglücklicherweise wird die Zündschnur gleich am Ende angebrannt, sodass nicht mehr viel Zeit bis zur Explosion bleibt. Also schmeißt er den Feuerwerkskörper in den Kühlschrank, merkt dann aber, dass dort das wertvolle Bier gelagert wird und entscheidet sich schließlich für die Spülmaschine.
Es ist mittlerweile abends. Bart und Milhouse sitzen vor dem Strandhaus.
Bart: Och, das ist der schlimmste 4. Juli, den ich je erlebt hab. Ich hasse Amerika. Komm Milhouse wir gehen da auch hin (zu Lisas Freunden). Marge: Nein, das solltest ihr lieber nicht tun. Lasst Lisa bitte mit ihren neuen Freunden allein. Bart: Rechtmäßig sind das meine Freunde. Die hat sie nur aufgetan, weil sie mich kopiert hat.
Lisa sitzt ein Stückchen Weg mit ihren Freunden am Lagerfeuer.
Lisa: Nicht gleich ausflippen, Freunde.
Bart:<wütend> Hast du das eben gehört? Der Spruch ist von mir. Marge: Den hast du bestimmt seit vier Jahren nicht mehr gesagt, den kannst du doch Lisa schenken. Bart: Es geht ums Prinzip und daran muss sie sich halten. Marge: Nein! Und nun setzt dich wieder auf deine vier Buchstaben.
Lisa:<aus der Entfernung> Ay Caramba.
Das Bild wechselt zu Lisa und den anderen beim Lagerfeuer.
Erin: Hey, Lisa, ich hab hier was für dich. Das ist ein Freundschaftsarmband. Lisa: Für mich? Mein erster echter Freund…schaftsabend…hihi….Ich habe aber leider nichts für dich, bis auf dieses selbstgemachte Amulett. Erin: Oh, cool. Danke. (riecht an der Kette) Hey, Zahnseide mit Zimtgeschmack. Lisa: Hihi, ich weiß nur, dass wir ab jetzt für immer Freunde bleiben.
Bart beobachtet die Clique mithilfe von Milhouse’ Brille.
Bart: Tja, Lisa hat jetzt also einen Freund. Bin gespannt, was wir da noch erleben.
Lisa wird von ihren neuen Freunden hochgeworfen. Im Hintergrund ist ein großes Feuerwerk zu sehen.
Lisa:<lacht> Mir ist schwindelig, und auch schlecht…haha, aber ich bin beliiiiiebt.
Sie sieht Bart von Weiten herlaufen.
Lisa: Oh! Was will der denn hier? Mein Jahrbuch? Oh, neinnn. Bart: Hey Leute, wollt ihr sehen wie die coole Lisa Simpson wirklich ist?
Bart zeigt den anderen Lisas Jahrbuch.
Bart: Seht auch das an: Miss Superaufmerksam, Hauptsiegerin beim Grammatik-Rodeo, Wahlfach Französisch ulala, Erin:<schockiert> Liebling der Lehrer.
Lisa rennt schluchzend weg.
Am nächsten Morgen. Marge ist immer noch damit beschäftigt die Schäden von Homers Aktion mit der Spülmaschine zu beseitigen, während Lisa am Tisch frühstückt.
In der Küche Bart: Hey, Lisa. Die Nummer mit dem Jahrbuch war nicht gerade nett von mir, muss ich zugeben. Aber du hast auch was daraus gelernt. Man muss immer so auftreten, wie man wirklich ist.
Marge geht für einen kurzen Moment aus der Küche. Lisa legt den Löffel hin und packt Bart am Kragen.
Lisa: Ich weiß sehr gut, wer ich bin. Ich bin die Schwester einer kleinen hinterhältigen, gem-m-meinen Ratte. Du hast mir meinen einzigen Freunde abspendigst gemacht und damit mein Leben ruiniert.
Sie nimmt den Sirup und möchte ihn in Bart Augen sprühen. Marge betritt aber den Raum und Lisa isst einfach weiter als wäre nichts gewesen.
Marge: Hey, Kinder, heute Abend ist Jahrmarktsfest.
Milhouse, der bisher nicht zu sehen war, schiebt die ornflakespackung vor seinem Gesicht weg.
Milhouse: Ja wunderbar! Ein Jahrmarktsfest!
Auf dem Jahrmarkt Bart und Lisa haben nichts anderes im Sinn als sich gegenseitig zu ärgern. So spritzt Lisa Bart mit einer Wasserpistole voll.
Marge: Kinder, sofort aufhören, sonst alarmier ich hier so ein Aufpasser.
Beim Karussell fahren versuchen sich die beiden anzuspucken, was aber aufgrund der schnellen Fahrt nicht klappt, sondern Milhouse die ganze Spucke abbekommt.
Milhouse:<schreit> Hey? Hilfe! Hilfe!
Beim Autoscooter.
Marge: Und merkt euch Kinder, man muss sich nicht vorsätzlich anrempeln. Habt einfach Spaß am Fahren.
Lisa kann ihren Wagen nicht beschleunigen und wird von Bart aus dem Fahrgeschäft geschleudert.
Lisa: Uuuh. Nein, nein! (ein Vogelnest fällt auf ihren Kopf) Auch das noch.
Sie ist traurig und geht.
Bart: <ruft> Lisa, warte!
Auf dem Weg zum Strandhaus.
Lisa: Ich selbst sein hat nicht funktioniert. Und jemand anderes sein hat auch nicht funktioniert. Vielleicht bin ich nicht dafür geschaffen, Freunde zu haben.
Man hört die Stimme von Lisas Freunden.
Dean: Lisa wird ausflippen, wenn sie das sieht. Erin: Los, Beeilung. Die kommen bald wieder.
Lisa macht das Licht an.
Erin: Lisa? Lisa: Gut, ihr wisst nun, dass ich ein übereifriger Bücherwurm bin. Ihr habt jetzt bestimmt irgendwas Gemeines vor. Bitte bringt’s hinter euch und schickt mir ein Foto davon. Ich werde schlafen gehen. Dean: Warte, Lisa. Sieh dir das an.
Die Vier haben das Simpsons-Auto mit Muscheln beschmückt. Der Schriftzug „Lisa Rules“ (dt. Übersetzung: Lisa gibt die Anweisungen) ist zu sehen.
Junge: Cool, hä. Junge2: Jetzt hast du immer den Strand bei dir, wohin ihr auch fahrt. Dean: Äh, aber fahrt lieber nicht nachts. (zeig auf die Vorderlichter, die mit Seesternen verdeckt sind) Lisa: Soll das heißen, ihr wollt weiterhin meine Freunde sein, obwohl ich versucht hab meine spießigen Anwandlungen…zu vertuschen? Erin: Lisa, es ist uns egal wie du warst. Wir lassen uns nicht täuschen, was für ’ne nette Person du bist. Dean: Ja, du hast uns über coole Dinge aufgeklärt zum Beispiel die Natur und warum man kein Salzwasser trinken darf. Lisa: Das ist das liebenswerteste, was mir jemals jemand gesagt…
Homer kommt angerannt.
Homer:<schreit> Ach du großer heiliger Strohsack, mein Wagen.
Am nächsten Tag. Die Simpsons machen sich auf den Heimweg. Eine Scharr Möwen begleitet sie. :)
Marge:<genervt> Hrrrm. Es wär nett gewesen, wenn sie die Muscheln wenigstens vorher sauber gemacht hätten. Husch, husch. (versucht die Möwen zu verscheuchen) Bart: Ich glaub, das sollte ich dir lieber wieder geben (gibt Lisa ihr Jahrbuch zurück). Vor unserer Abfahrt hab ich’s deinen Freunden noch mal gezeigt. Lisa:<entsetzt> Bart?! Bart: Sieh doch mal rein.
Lisa schlägt das Buch auf. Es sind lauter Einträge von ihren neuen Freunden drin.
Lisa: Vielen Dank, Bart. Milhouse: Da, ich hab auch untershrieben. (lacht)
Unten auf einer Seite steht „See you in the car! Best wishes Milhouse“ (dt. Übersetzung: Bis gleich im Wagen)
Homer: So, da werft noch mal einen letzten Blick auf das schöne Meerespanorama.
Homer wirft seine Buzz-Dose aus dem Fenster. Der kleine Krebs, den Lisa zusammen mit ihren Freunden in der kleinen Meeresbucht gesehen hatten, findet sie und benutzt sie als sein neues zuhause.
Im Abspann wird eine Strophe des von „All Summer Long“ der Beach Boys gespielt:
Sitting in my car outside your house
Remember when you spilled Coke all over your blouse