Couchgag:
Die Couch kann dem Gewicht der Familie nicht standhalten und bricht in den Boden.
Alle Familienmitglieder haben sich im Wohnzimmer der Simpsons versammelt. Lisa und Bart sitzen auf dem Boden, Homer und Marge auf der Couch. Maggie hockt auf dem Schoß ihrer Mutter.
Homer: <verärgert zu Bart & Lisa> Müsst ihr mit der Nase an der Glotze kleben? Ihr ramponiert ja eure Augen. Bart: Das stimmt doch gar nicht! Homer: Das werdet ihr schon sehen.
Bart und Lisa setzten sich ein paar Zentimeter vom Fernsehen weg. Anschließend wechselt das Bild auf den Fernseher. Zwei Filmkritiker diskutieren über den neusten McBain-Film.
Filmkritiker Nr. 1: Unser nächster Film heißt „McBain“. Ein elendes Gemetzel, bei dem die Gangster durch splitterfreie Glasfenster krachen und ihnen der Himbeersirup übers Gesicht läuft. Sehen Sie selbst: [Das Bild wechselt in den Film.] Polizeichef: <aufgebracht> Senator Mendoza ist einer der geachtetsten Bürger dieses Staates. Warum haben Sie seinen Wagen kaputt gefahren, drei seiner Leibwächter den Hals gebrochen und in seiner Zahnbürste einen Nagel versteckt? McBain: Captain, der Senator ist doch der Kopf von einem internationalen Drogenkartell. Polizeichef: <wütend> Davon will ich nichts hören, McBain. Mach Sie, dass Sie rauskommen.
McBain schlägt dem Polizeichef mit der Faust ins Gesicht, der fliegt dadurch aus dem Fenster in einen Brunnen.
McBain: [sieht von oben aus dem zerbrochenen Fenster] Ich lasse Ihnen den Vortritt.
Wir sind zurück im Wohnzimmer der Simpsons. Es sind immer noch alle Familienmitglieder im Raum und lachen herzhaft über den Filmausschnitt.
Lisa: <heiter> Gut gemacht, McBain! Bart:<lachend> Haha. Cool Mann. Homer:<zitiert McBain> „Ich lassen Ihnen den Vortritt.“ Haha! Marge:<genervt> Hmm…
Das Bild wechselt erneut in den Fernseher zu den beiden Filmkritikern. Filmkritiker Nr. 2: Ähm, sagen Sie bitte, sprechen wir beide überhaupt über denselben Film? Filmkritiker Nr. 1: Wollen Sie damit sagen… Filmkritiker Nr.2:<unterbricht Filmkritiker Nr.1> Ich finde McBain ist eine non-stop Achterbahn, wilder schriller und triller killer. Und diese Jagd am Ende. Filmkritiker Nr. 1: <erbost> Schwachsinn, dieser Film genauso geschmacklos wie Ihre miese Zweikammerwohnung. Filmkritiker Nr. 2: Was haben sie gegen abwaschbare Tapeten? Filmkritiker Nr.1: Sie sind bestimmt sehr praktisch, wenn man sie sehr feucht hält…
Das Bild wechselt wieder ins Wohnzimmer. Homer ist über die zwei streitenden Filmkritiker köstlich amüsiert.
Homer: <amüsiert> Haha, ich find’s super, wenn der Glatzkopf den fetten Filmkritiker fertig macht.
Der Fernseher macht plötzlich komische, rauschende Geräusche und das Bild wird immer schlechter.
Bart: <erschrocken> Hey, der Fernseher spinnt! Lisa: Dad, tu mal was! Homer: Okay, ist ja schon gut, der Fernsehdoktor wird eine kleine Operation vornehmen.
Homer steht von der Couch auf und läuft zum Fernseher, auf den er anschließend mit der Faust einhämmert. Er will aber nicht mehr so recht funktionieren.
Bart: Dein Patient ist draufgegangen, Chefarzt. Homer:<genervt> Halt die Klappe, Kleiner. Diese billigen Kisten aus Hong Kong. Mist!
Er beugt sich hinter den Fernseher und dreht an den dortigen Kabeln, um das Bild wieder hinzubekommen.
Homer:<zu Bart und Lisa> Ist’s jetzt besser? Bart und Lisa:<im Chor> Nein! Homer: Und jetzt?
Das Bild ist durch das Drehen nur noch schlechter geworden. Bart und Lisa geraten daraufhin in Panik.
Bart und Lisa:<schreiend im Chor> Ahhhhh… Homer:<beruhigend> Okay, Okay, schon gut, jetzt nur nicht die Nerven verlieren.
Homer schlägt mit der Faust erneut auf den Fernseher. Anschließend ist der Empfang und somit das Bild ganz weg. Nur noch ein kleiner weißer Punkt in der Bildmitte ist zusehen.
Bart und Lisa:<sehr laut schreiend> Ahhhhhhhh!!! Bart:<hoffnungsvoll> Einen Moment mal, wenn man ganz genau hinsieht, kann man irgendwie irgendwas sehen. Homer: Genau, du hast recht, man sieht was. Marge:<genervt> Ihr spinnt doch, ihr starrt auf einen Punkt. Homer:<schreiend> Sie hat recht, sie hat recht. Ohuhoh, wie soll ich das nur aushalten. Lieber Gott, schenk uns einen Kanal. Marge:<beruhigend> Homer, davon geht doch die Welt nicht unter. Bevor wir geheiratet haben, haben wir doch auch kaum Fern gesehen. Bart: Lüge! Homer:<wütend> Bart! Marge: Nein das stimmt, Bart. Damals haben wir Billard gespielt und sind tanzen gegangen. Lisa:<begeistert> Wie romantisch. Marge: Und oft sind wir zu Hause geblieben und haben uns unterhalten, wie jetzt. Bart:<skeptisch> Das muss der reinste Horror-Trip gewesen sein. Lisa: Es ist schwer sich das jetzt vorzustellen. Ihr beide, Hand in Hand am Scheideweg des Lebens. Da gibt es so viele Fragen. Marge: Stell eine! Lisa:<neugierig> Oke, wie hat Dad um dich angehalten? Marge:<verwirrt> Öoh, also…
Das Bild verschwimmt. Marge denkt in Form einer Zeitblende gerade an den Moment, als Homer um sie angehalten hat. Die hochschwangere Marge sitzt dabei zusammen mit ihren Homie bei dem jungen Dr. Hibbert im Beratungszimmer.
[Rückblende beginnt] Dr. Hibbert: Tja, Ms. Bouvier, es gibt eine einfache Erklärung, warum Sie sich morgens übergeben müssen. Ich gratuliere… Homer: <fluchend> Nein!!! Marge:<sorgenvoll> Oh je, oh je… [Rückblende endet]
Erneut verschwimmt das Bild. Die Zeitblende endet und wir sind wieder im Wohnzimmer der Simpsons.
Marge: Lisa, ich würde dir lieber eine nettere Geschichte erzählen: Wie dein Vater und ich uns kennengelernt und verliebt haben.
Wir machen einen Zeitsprung in das Springfield im Jahr 1974. Marge ist die Erzählerin. In der Zeitblende fährt Homer gerade mit dem Autor zur Schule.
Marge: Wir waren beide fast mit der Highschool fertig, wir waren uns aber noch nie begegnet.
[Rückblende beginnt] Barney: Du kommst zu spät zum Englisch. Homer: Prrr, Englisch? Was soll ich’n damit? Ich werd’ nie nach England gehen. Komm mit wir rauchen eine.
Das Bild wechselt in den Schulflur. Es scheint gerade Pause zu seien oder der Unterricht hat noch nicht begonnen, denn alle Schüler stehen noch vor ihren Spind. So auch Marge, die mit ihrer Freundin diskutiert.
Marge:<zu ihrer Freundin> Ich bin schon für Emanzipation, aber muss man so weit gehen? Marges Freundin: Jetzt komm, Marge. Findest du nicht, du solltest genauso viel wie ein Mann bekommen für die gleiche Arbeit? Marge: Nicht wenn es körperlich anstrengend und mit Mathe zu tun hat. Marges: Freundin:<enttäuscht> Ach, Marge. Vielleicht solltest du da mal reinschauen. Marge: Hrmmm…
Marges alte Schulfreundin drückt ihr ein Magazin in die Hand. Anschließend gehen beide weiter und laufen am Jungsklo vorbei.
Marge: Huh, die Jungs rauchen ja schon wieder.
Danach wechselt die Kamera in die Toilette. Barney und Homer rauchen dort jeweils eine Zigarette.
Homer & Barney: Hust, hust, hust!
Die Schulglockeläutet.
Barney: Wir kommen zu spät zum Werkunterricht. Homer: Und zum Mittagessen ist es zu früh. Holen wir uns ’nen Hamburger. Barney:<aufbrausend> Junge, du frisst ununterbrochen und nimmst kein Gramm zu. Homer: Das liegt an meiner Stoffverwechslung. Manche haben eben Schwein. Rektor Dondelinger:<streng> So, so, so, da sind ja Homer Simpson und Barney Gumble, Springfields Alternative zu Max und Moritz. Tja meine Herren, ich werde euch drei Tage unter Arrest stellen. Ihr wisst wo und wann. Barney und Homer:<im Chor> Drei Uhr, altes Schulhaus, Zimmer 106…
Das Bild wechselt vor die Schule. Marge hält dort vor anderen Schülern eine Rede.
Marge: <durch ein Megaphon> Und in einem anderen Artikel habe ich gelesen, dass ein Angestellter, der die ganze Arbeit einer Hausfrau erledigt, die bekanntlich nicht mit ihren Haus verheiratet ist, 48.000. Dollar pro Jahr kosten würde. Schüler: <begeistert> Sehr einsichtig…. Marge: Der Grund der Emanzipation ist, dass wir uns von allen überflüssigen Fesseln frei machen.
Marge streckt einen BH in die Luft und zündet diesen an. Der BH verbrennt in sekundenschnelle und es bleibt nur noch ein dünner Draht übrig. Die Schüler, zu denen Marge gesprochen hat, sind aus dem Häuschen.
Schüler: <außer sich vor Freunde> Ja! Bravo! Sehr gut, Schwester! Marges Freundin: <verwundert> Komisch, dass er so schnell verbrannt ist. Marge: Ich hatte ihn mit Papier ausgestopft. Rektor Dondelinger: <sauer> Ms. Bouvier, was soll der Unfug? Ich werde sie dafür einen Tag unter Arrest stellen müssen. Sie wissen ja, wo und wann. Marge:<erschreckt> Nein, keine Ahnung. Ich bin nämlich noch nie… Rektor Dondelinger: <unterbricht Marge> Drei Uhr, altes Schulgebäude, Zimmer 106.
Die Kamera ist nun im oben angesprochenen Zimmer 106. In Raum befinden sich zurzeit sechs Schüler, darunter auch Barney und Homer, die in der ersten Reihe sitzen.
Homer:<pfeifend> Pfffffff… Barney: Hey, Estelle, gehst du mit mir auf den Abschlussball? Estelle:<abgeneigt> Ich würde mit dir nicht mal auf den Ball gehen, wenn du Elvis Presley wärst.
Barney: <enttäuscht> Oooh, immer krieg’ ich ’n Korb. Homer:<aufmunternd> Hey, Kopf hoch, Barney, die Schule ist groß, es gibt für uns bestimmt noch Mädchen, die sitzengeblieben sind.
Die Tür wird geöffnet und Marge geht in den Raum.
Marge: <schüchtern> Verzeihung? Ist hier Zimmer 106. Barney: <begeistert> Heyyy, wer ist denn das? Homer:<angetan> Ich, ich weiß es nicht.
Es wird das Lied “(They Long to Be) Close to You“gespielt. Marge und Homer haben Augenkontakt. Danach verfällt das Bild in Homers Phantasie. Das Klassenzimmer wird pink und Marge läuft anmutig zu ihren Stuhl in der ersten Reihe. Anschließend wird er von Barney aus seinem Traum gerissen, da er sich gleich an sie heranmachen möchte, doch diese Frau gehört Homer.
Barney:<zu Marge> Hey, würdest du mit mir zum… Homer:<unterbricht Barney> Halt! Die gehört mir.
Homer:<schüchtern> Und, ähm, wieso bist du hier? Marge: Ich bin ein politischer Häftling. Nächstes Mal werde ich schön die Klappe halten. Homer: Tja, ich weiß nicht, warum ich hier bin. Sobald ich anfang’ mich natürlich zu benehmen, knallen die mich hier rein. Lehrer:<streng> Simpson?! Sei ruhig! Homer:<zum Lehrer> Jawohl. <zu Marge flüsternd> Ich hab’ dich noch nie in der Schule gesehen. Lehrer:<sauer> Oke, Simpsons. Homer:<schuldlos> Was? Lehrer: Du darfst jetzt noch einen Tag länger nachsitzen. Homer:<wieder flüsternd zu Marge> Vielleicht sollten wir uns mal verabreden? Lehrer:<genervt> Zwei Tage. Marge:<zu Homer> Aber ich kenne nicht mal Deinen Namen. Homer: Ich bin Homer… Lehrer:<unterbricht Homer> Drei Tage. Homer: Jay… Lehrer:<unterbricht Homer> Vier Tage! Homer: Simpson Lehrer:<aufbrausend> Fünf Tage!!! Homer: Das war’s wert. Lehrer: Sechs Tage. Okay Simpson. In die letzte Reihe!
Homer steht auf und begibt sich in die letzte Reihe. [Rückblende endet]
Nun ist das Bild wieder im Wohnzimmer. Lisa ist von der romantischen Liebesgeschichte ganz angetan und möchte immer mehr wissen.
Lisa: Es war also Liebe auf den ersten Blick. Bart: Es war ’ne Romanze hinter Gittern, Mann. Homer: Der erste Schritt war getan: Sie wusste, dass es mich gab. Der Harken war nur, es ließ sie völlig kalt.
[Rückblende beginnt] Wir befinden uns in Homers Haus zu Jugendzeiten. Er sitzt zusammen mit Abe an einem Tisch und isst.
Abe:<verwundert> Was ist denn los, Junge? Homer:<traurig> Ach nichts. Abe: Den ganzen Abend kriegst du die Klappe nicht auf, und sonst muss ich dir das Huhn aus den Griffeln greifen. Homer:<zögerlich> Dad? Ich bin verliebt. Abe: Oweia, na dann hol dir mal ein Bierchen. Homer:<erschrocken> Aber Dad, ich trinke keinen… Abe:<unterbricht Homer> Hältst du mich für blöd? <imitiert Homer> Aber nein, ich sammle doch nur die Büchsen, Daddy. Jetzt hol dir ein Bier und bring mir eins mit.
Homer steht vom Tisch auf und holt wie befohlen sich und seinem Vater ein Bier.
Abe:<neugierig> Also, sag mal, deine Freundin ist das ein steiler Zahn? Hat ’se was drauf? Homer: Oh ja! Abe:<zurückhaltend> Oh Junge, übernimm dich bloß nicht. Nimm lieber das schrottreife Auto, den aussichtslosen Job, die alberne Schreckschraube. Ach, es ist meine Schuld. Wir hätten darüber schon viel früher reden sollen.
Homer: Danke, Dad.
Daraufhin wechselt das Bild zurück in die Schule. Homer scheint dort eine Berufs- oder Studienberater zu besuchen.
Es gibt zwei verschiedene Türen. Die Schüler, die mit Nachnamen von A-L anfangen müssen in die eine, die anderen von M-Z in die andere Tür gehen.
Homer: Hm, A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, S.
Danach wechselt das Bild ins Zimmer.
Homer: <aufgebracht> Guten Tag, ich bin Homer Simpson, ich brauche Ihren Rat. Studienberater: Alles Paletti. Himmel…Simpson Sie hätten längst zu mir kommen müssen. Homer: Ja, aber ich habe jetzt erst ein Mädchen kennengelernt, Marge Bouvier, und will sie zwingen, damit sie mich mag. Studienberater: Eigentlich bin ich für diese Art von Beratung nicht zuständig. Andererseits möchte ich für jeden Schüler von N-Z etwas Hilfreiches tun. Ich kann Ihnen nur einen einzigsten Rat geben: Sie sollten Ihre Interessen teilen und scheuen Sie keine gemeinsame Kosten. Homer: Oh, welche Interessen hat sie denn, die ich gemeinsam teilen könnte. Studienberater: Na, sie engagiert sich sehr im Debattierklub. Der trifft sich im neuen Schulgebäude, Zimmer 219. Homer:<begeistert> Na, da geh’ ich hin. Studienberater: Homer, wissen Sie schon, was sie machen, wenn Sie mit der Schule fertig sind? Homer: Ich? Ich lass mich mit Bier volllaufen und mach’ mir eine laaange Nacht! Studienberater:<amüsiert> Hehe, nein ich meinte eher beruflich. Wussten sie, dass das Atomkraftwerk noch Leute sucht? Eines der wenigen Angeboten, für das kein Collegeabschluss erforderlich ist.
Homer bekommt eine Broschüre in die Hand gedrückt und geht aus dem Zimmer. Im Flur lässt er das Gespräch noch einmal Review passieren.
Homer: Ich soll in ’nem Atomkraftwerk arbeiten? Hahaha, Kabooms.
Das Bild wechselt nun in den Debattierklub. Marge steht gerade an einem Pult und spricht zu anderen Schülern.
Marge: Einen Sohn großzuziehen, sogar wenn er blind ist, ist keine Lebensaufgabe, denn je mehr man ihm hilft, so mehr demütigt man ihn. Alle:<begeistert> Jaaa…! Artie Ziff: Aller Achtung, dieser schlagenden Argumentation dürften die anderen nicht viel entgegenzusetzen haben. Marge: Vielen Dank, Artie.
Danach betritt Homer den Raum.
Homer: Ich bin Homer Simpson, ich würde hier gern bei irgendwas mitmachen. Lehrerin: Ja, im Debattierklub ist noch ein Platz frei. Homer: Debattieren wie streiten? Lehrerin: Ja Homer: Ja ich bin dabei, Sie alberne Ganz. Äh, das war nur, um mich ein bisschen aufzuwärmen. Lehrerin: Das Diskussionsthema lautet: Soll das nationale Tempolimit auf 90 Stundenkilometer gesenkt werden? Homer:<schockiert> Tempo 90? Sie sind wohl weich in der Birne. Vielleicht sterben dadurch ein paar Leute weniger, aber dafür kommen Millionen zu spät. Lehrerin: Dann übernehmen Sie doch das Contra.
Das Bild wechselt in Homers Zimmer. Er sitzt dort an einem Schreibtisch und liest ein Magazin, das sich über die Geschwindigkeitsbegrenzung befasst.
Homer: Das kommt nicht in Frage.
Zurück im Debattierklub. Artie Ziff steht gerade am Pult und spricht sich für das Tempolimit aus.
Artie Ziff: Unser geltendes Tempolimit ist eine… Homer:<unterbricht Artie> Ein starkes Stück. Artie Ziff: <wütend> Quatsch nicht immer dazwischen. Homer: Einen Moment mal, das Wort, mit dem du mich immer beschimpfst… Artie Ziff: Ignorant? Homer: Ignorant. Das bedeutet, dass ich dumm bin, oder? Artie Ziff: Zwischen Ignoranz und Dummheit besteht ein großer Unterschied. Homer:<stinksauer> Aber nicht für mich du… Lehrerin: Homer?! Homer:<wütend> Ignorant… Artie Ziff: Der Ignorant bist du. Homer: Schwachsinn! Lehrerin:<streng> Homer? Haben sie dem etwas entgegenzusetzen. Homer: Entgegenzusetzen…
Homer geht ein paar Schritte vor zum Pult und entblößt seinen Hinter zur Klasse. [Rückblende endet]
Die Geschichte wird kurz unterbrochen. Wir befinden uns erneut im Wohnzimmer.
[Rückblende beginnt] Die Geschichte geht weiter. Marge ist gerade beim Sport und möchte zur Erfrischung etwas aus einem Brunnen trinken. Homer tritt plötzlich aus einem Busch hervor.
Homer: <zu Marge> Halloo… Marge:<überrascht> Hallo. Homer: Erinnerst du dich? Homer Simpson. Ich hab’ meinen Hintern entgegengesetzt. Marge: Ja, ich erinnere mich. Homer: <schüchtern> Ja dann, wollen wir zusammen ausgehen? Marge: <zögerlich> Ja…ja..äh, ich glaub du bist nicht mein Typ. Homer: Aha, ich weiß schon, worauf du hinaus willst. Du kennst mich nicht. Frag doch die anderen zum Beispiel, ähm, Trainer Flanagan, oder äh Mr. Seckofsky oder Barney Gumble. Marge: Hach, ich weiß nicht.
Homer: Hör mal, ich verlang nicht, dass du mich magst, ich verlang nicht, dass du irgendwo hinkommst, wo ich an dir rumfummeln kann, ich verlang nur, dass du fair bist.
Marge erkundigt sich daraufhin bei den von Homer genannten Leuten.
Trainer Flanagan: Homer Simpson? Ohja, Jugendmannschaft Kugelstoßen, hm? Ich glaube, wenn er sich reinhängt und richtig trainiert, schafft er bestimmt 30 Zentimeter mehr.
Mr. Seckofsky: Er war vier Jahre bei mir. Solides Mittelmass. Letztes Jahr hat er eine Lampe gemacht.
Marge, Barney und ein Mädchen sitzen zusammen an einem Tisch.
Barney: Er ist für uns alle ein großes Vorbild und könnte das Glück für ein Mädchen sein. <zu dem Mädchen, das neben ihm sitzt> Gehst du mit mir zum Ball? Mädchen:<abgeneigt> Sag mal, du hast wohl ’ne Schraube locker. Barney: Tja, dann…
Homer kommt an den Tisch und erkundigt sich bei Marge, was die Leute denn über ihn gesagt haben.
Homer: Na wie sieht’s aus mit uns? Marge:<traurig> Och, es tut mir Leid. Homer: Wieso? Marge: Du bist ganz bestimmt ein netter Kerl, aber ich habe wirklich keine Zeit. Homer:<enttäuscht> Wieso nicht? Marge: Und ich muss mich auf die Endausscheidung im Debattierklub vorbereiten. Homer: Na und. Marge: Außerdem gebe ich noch Nachhilfe. Homer: Nachhilfe? Marge: Richtig. Homer: Und hilfst du jedem nach? Marge: Ich gebe nur Nachhilfe in Französisch. Homer: Französisch? Marge: Hm. Homer: Das ist wirklich ein Zufall. Genau in dem Fach komm ich nämlich nicht so richtig mit. [Rückblende endet]
Die Kamera wechselt wieder ins Wohnzimmer. Bis auf Bart, der versucht den Fernseher wieder auf Vordermann zu bringen, sind von der Geschichte alle amüsiert.
Marge: <lachend> Hahaha, Lisa: Gerissener alter Hund. Bart: <ironisch> Heiße Story, reißt mich echt von den Socken. <schlägt auf den Fernseher> Homer:<schreiend> Bart!!! Hör jetzt zu, vielleicht erzählst du das eines Tages deinem Sohn, wenn was kaputt geht.
[Rückblende beginnt] Wir sind im Badezimmer von Homer, der sich gerade für sein Date mit Marge zu Recht macht.
Homer: Oh, Haarausfall. Na, wo die herkommen da gibt’s noch mehr. Oh oh, ein Pickel, oh den haben wir gleich. <versucht ihn auszudrücken und schmiert danach eine Paste darauf> Nichts überlassen ich den Zufall.
Anschließend wechselt die Kamera ins Zimmer von Homer. Er ist gut gelaunt und legt eine Platte auf und dreht das Licht ein wenig dunkler. Nach einiger Zeit klingelt es nun an der Tür.
Homer:<begrüßt Marge> Oooh, hallo. Marge:<verwundert> Wieso läuft hier diese Schmalz-Musik? Homer: Weil…da lern’ ich besser. Marge:<stur> Aber ich nicht. Stell sie ab, wir haben jetzt zu arbeiten.
Homer macht das Licht wieder an und stellt wie gewünscht die Musik ab. Dann sieht er auf seine Uhr, die bei 6:18 Uhr steht. Um einen kleinen Zeitsprung anzudeuten, ist die Uhr im nächsten Bild auf 9:22.
Marge: Ich muss jetzt langsam los, ich habe morgen einen wichtigen Wettbewerb. Homer:<verdutzt> Hey? Warte, warte, warte, warte. Warte, warte, wollen wir nicht lieber ein kleines Päuschen machen?
Die junge Marge und der junge Homer scheinen sich zu amüsieren und tanzen miteinander zu lauter Musik.
Abe: <schreit von einem anderen Zimmer> Ruhe!!!
Um einen erneuten Zeitsprung anzudeuten, wird ein Bild von Homers Uhr gezeigt, die nun auf 1:07 Uhr steht.
Marge: <begeistert> Homer du bist erstaunlich, vorhin konntest du nicht einmal „Bonjour“ (z. dt. Guten Tag) sagen und jetzt kannst du alle regelmäßigen Verben konjugieren, und zwei unregelmäßige und die erste Strophe von Alouette. Homer: <singend> Alouette, gentille Alouette. Alouette je te plumerai. Marge: <begeistert> Jaaa! Homer: Ich kann’s nicht glauben, ich hab’s behalten. Du erzählst mir was Neues und minutenspäter weiß ich’s immer noch. Und das liegt alles an dir. Marge, wenn ich sehe, wie du die Vokale bildest und die „Kontunenten“… Marge:<belehrend> Konsonanten! Homer: Konsonanten, in deinem wunderschönen Mund und dein wunderschöner Atem bläst sie durch deine wunderschönen Zähne. Marge: <geschmeichelt> Haha, Merci – Dankeschön. Homer: Marge? Würdest du mit mir auf den Ball gehen? Marge:<zögerlich> Hm, weißt du, Homer, du bist ganz anders als die anderen Jungs. Du bist lieb, und ehrlich und offen und dabei völlig anspruchslos. Homer: Ich glaube das war ein Kompliment. Gehst du also mit mir aus? Bitte sag „oui“. Marge: Ouuuiiiii. Homer:<fröhlich> Juhuuu! Marge, das wird der schönste Abend deines Lebens. Ich hab’ auf einen neuen Motor für mein Auto gespart, aber das hau’ ich für uns auf den Kopf. Ich miet’ dir die größte Limousine, ich kauf dir die dicksten Blumen. Ich werde den tollsten Smoking mit den meisten Rüschen und den höchsten Plateausohlen, die du jemals gesehen hast. Marge: Vielleicht werde ich mir das Haar… hochstecken. Homer: Warte, warte, warte, Marge. Wenn du meine Offenheit und Ehrlichkeit magst, dann muss ich dir was gestehen: Ich habe überhaupt kein Französisch. Das habe ich mir nur ausgedacht, damit du mich besser kennenlernst.
Marge wird danach stinksauer und gibt Homer eine Ohrfeige.
Marge:<wütend> Du wusstest, dass ich morgen einen wichtigen Wettbewerb habe und du hältst mich hier bis 1 Uhr nachts fest und spielst den Dummen. Homer J. Simpson, ich hasse dich.
Homer nimmt jetzt den Telefonhörer und ruft Barney an, um ihn zu erzählen, wie „gut“ sein Date gelaufen ist.
Homer: <in den Hörer> Hallo, Barney. Rat mal, wer jemand für den Abschlussball hat? [Rückblende endet]
Die Ruckblende endet wieder. Die Kamera wechselt wieder ins Wohnzimmer der Simpsons. Lisa hört der Geschichte ihrer Eltern immer noch aufmerksam zu.
Lisa: Ich bin ja wirklich gespannt, wie die Geschichte ausgeht, nach dem Daddy sich dauernd so daneben benommen hat. Bart:<genervt> Was soll sein? Sie haben geheiratet, Kinder gekriegt, und ’nen Schrottfernsehen gekauft.
[Rückblende beginnt] Das Bild ist in der Highschool von Shelbyville. Marge bestreitet dort ihren Wettbewerb und ist noch sehr müde.
Marge:<übermüdet> Einen Sohn großzuziehen, sogar wenn er blind ist, ist bestimmt keine Lebensaufgabe, denn je mehr man ihm <gähn> hiiilfft. Jury:<murmelt> Unmöglich…außer Frage…
Im Flur der Schule trifft Marge Artie Ziff, der den Wettkampf gewonnen hat.
Marge: Herzlichen Glückwunsch, Artie Artie Ziff: Marge, dies mag nicht wirklich das angemessene Forum dafür sein, was ich darzulegen habe. Marge:<verwundert> Was? Artie Ziff:<hust>Aber… gehst du mit mir zum Ball? Marge:<verwundert> Waas? Artie Ziff: Mir fallen ein dutzend zwingender Argumente ein. Ich zitiere aus dem Time Magazin und zwar vom achten Januar 1974: „Ganz Amerika ist im Ball-Fieber. Selbst Mauerblümchen freuen sich auf einen Tag im Jahr“ Marge:<geschmeichelt> Bitte hör auf, Artie. Das beste Argument ist, dass ich dich seit acht Jahren kenne und sehr schätze. Ich würde mich sehr freuen mit dir auf den Ball zu gehen.
Das Bild wechselt in Marges Zimmer. Es ist der Abend des Abschlussballs.
Mrs. Bouvier: Wenn du dich in die Backen kneifst, dann glühen sie. Du musst ein paar Blutgefäße zerquetschen, Schatz. Marge: Könnte ich dafür nicht einfach Puder nehmen? Mrs. Bouvier: Ladies kneifen sich, Huren nehmen Puder.
Die Kamera befindet sich vor dem Haus von Marge. Es ist schon dunkel. Homer steigt mit einem Geschenk in der Hand aus einer Limousine und klingelt an der Haustür.
Homer:<zu Patty & Selma> Ist Marge hier? Patty: Wer oder was sind Sie? Homer: Wir gehen aus. Selma: Hm, vermutlich möchten Sie reinkommen und Platz nehmen. Homer: Vielen Dank. Patty: Marge geht auch mit den übelsten Typen aus. Selma: Warum lässt sie sich betatschen?
Wir sind nun im Wohnzimmer von Marge. Im Raum befinden sich Patty, Selma, Homer und Marges Vater, der eine Zeitung liest.
Mr. Bouvier: Wissen Sie, normalerweise sehe ich mir Marges Freunde schon genauer an, aber nach allem, was sie mir erzählt hat, sind Sie ein ehrbarer Bürger. Homer: Danke, Mr. B. Selma: Da kommt sie, halt die Kamera bereit. Marge:<schockiert> Hooommmeeer?!
Marges Vater schießt Fotos von seiner Tochter, die sich hübsch gemacht hat, auf der eine schockierte Marge zu sehen ist.
Marge: Sag mal, was machst du denn hier? Homer: Du hast gesagt, wir gehen zusammen auf den Ball. Marge: Mein letztes Wort war aber „Ich hasse dich“. Warum hast du mich nicht noch mal angesprochen?
Es klingelt im Hintergrund. Patty und Selma öffnen die Tür. Von Homer und Marge bleibt das unbeobachtet und ihr Gespräch geht weiter.
Homer: Ich hatte Angst, du würdest mir absagen, also bin ich dir aus dem Weg gegangen, deswegen war ich drei Wochen nicht in der Schule und das obwohl bald das Sommerexamen ist. So Gott will…
Das Bild wechselt zur Haustür, an der Patty und Selma die Tür für Artie öffnen.
Artie: <selbstsicher> Hallo, ich bin Artie Ziff und ich hole Marge für den Ball ab. Selma: Hallo. Grüß dich. Artie:<arrogant> Hallo, hallo, hallooo. Patty: Du siehst toll aus. Artie:<selbstverliebt> Ja, du hast vollkommen recht. Selma: Warum kommst du nicht rein?
Im Wohnzimmer. Dort hält sicht die gesamte Familie Bouvier, Homer und Artie auf.
Mr. Bouvier: <verwirrt> Da komm ich nicht mit. Wenn er dein Begleiter ist, wer sind dann Sie (Homer) Homer:<niedergeschmettert> Ich? Ich bin der Ersatz. Entschuldigen Sie…
Homer verlässt das Haus und geht zu seiner Limousine.
Fahrer: Sag mal Kleiner, wo ist deine Dame.
Homer sieht aus dem Fenster. Draußen steigt Marge gerade bei Homer ins Auto ein.
Homer: <traurig> Sie ist da drüben. Bei dem… Fahrer: Eyyy, da bring ich die wohl am besten wieder nach Hause. Homer: Hey, ich habe das Taxi bezahlt, ich habe den Smoking bezahlt und ich habe die beiden Menüs bezahlt, also fahren Sie mich zum Ball. Fahrer: Wie’s beliebt.
Im Anschluss wechselt das Bild in einen festlich geschmückten Ballsaal. Es gibt eine Tanzfläche, auf der sich schon einige Paare tummeln.
Rektor Dondelinger: Hey, tanzt hier nicht so eng. Hehe, amüsiert euch gut.
Es kommt ein junger Mann herein, der etwas unter seinem Sakko versteckt.
Rektor Dondelinger: Augenblick mal, haben Sie dort etwas eine Wasserpfeife? <Mann nickt> Gut, gehen Sie rein.
Homer betritt den Saal – ohne Begleitung.
Rektor Dondelinger: Homer Simpson, ha, sind Sie nicht abgegangen? Homer:<frech> Das könnte Ihnen so passen, Dondelinger. Rektor Dondelinger: <wütend> Es heißt Mr. Dondelinger.
Das Bild wechselt nun zu Marge und Artie, die gerade ein Foto zusammen schießen. In der Warteschlange wartet Homer, den Marge bemerkt und zu ihm herüber sieht. Blöd nur, dass genau in diesem Moment das Foto geschossen wird. Danach sieht man die anderen Fotos der glücklichen Paare. Nur Homer musste seines alleine geschossen.
Butler: Steak oder Hähnchen? Homer: Ich nehm’ von jedem eins.
Rektor Dondelinger tritt auf die Bühne und geht ans Mikrophon.
Rektor Dondelinger:<durch ein Mikrophon> Nach zehn Jahren Dauerarrest drehen die Leute eben durch. Kinder, wir haben jetzt eure Stimmen ausgezählt. König und Königin der diesjährigen Abschlussklasse der Springfield Highschool sind: Artie Ziff und Marge Bouvier.
Homer: <fröhlich> Mann ist das riesig, hoch lebe Queen Marge. Lang lebe die Königin!
Artie und Marge laufen begleitet von Beifall der Mitschüler vor zum Mikrophon.
Artie: <durch ein Mikro> Meine lieben Mitschüler, Ihr habt kein muskulöses Kraftparket gewählt, oder einen Schönling, sondern Ihr habt mich, euren intellektuellen Meister zum König gemacht. Das spricht für euch. Rektor Dondelinger: Danke, das genügt. Und jetzt wird euer Königspaar seinen ersten Tanz beginnen.
Artie und Marge gehen zur Tanzfläche und tanzen.
Artie: <singend> Du bist für mich, wie ein Sommertag. Du bist für mich, so schön und stark. Homer:<weinend> Ohoh, ich muss sofort hier raus.
Das Bild wechselt in den Eingangsbereich der Schule. Es ist dunkel und Homer sitzt allein an einer Treppe und weint vor sich hin.
Homer:<weinend> Oh, oh, oh, oh.
Marge kommt hinzu.
Marge: <vorsichtig> Homer? Homer: Was ist? Marge:<sorgenvoll> Warum weinst du denn bloß? Warum kannst du dich nicht damit abfinden, dass ich mit Artie hier bin. Homer:<verweint> Weil ich ganz sicher bin, dass wir füreinander bestimmt sind. Sonst habe ich – wenn ich an etwas denke – ein Haufen anderer Gedanken im Kopf, irgendwas sagt ja, irgendwas sagt nein, aber bei dir hör ich immer nur „ja“. Wie kann das einzigste wobei ich mir absolut sicher bin falsch sein? Marge: Hm, ich weiß auch nicht, aber es ist so.
Marge geht. Homer verlässt danach die Schule, vor dessen schon der Fahrer der Limousine gewartet hat und ihn die Tür offen hält.
Fahrer: Na, wohin soll’s nun gehen, Romeo? Homer: Zum Liebesfest. Fahrer: Oke, aber ich werde nur fürs Fahren bezahlt.
Die Kamera wechselt zu einer Schlucht. An der Kante stehen Autos aufgereiht. Schließlich zoomt die Kamera zu Artie und Marge in den Wagen. Artie möchte dabei von Marge wohl etwas mehr als sie möchte. Also wehrt sie sich gegen seine Annäherungsversuche.
Marge: Bitte, Artie. Halt mal, ich weiß nicht. Ich meine, es war ein so schöner Abend. Warum sollten wir ihn verderben? <leise> Artie, hör auf! Artie: Komm schon, küss mich! Marge: Also wirklich, ich mein’s ernst. Lass das!!!
Marge versucht sich von Artie zu befreien und stößt ihn weg. Dabei geht der Träger von Marges Kleid kaputt. Als er immer noch keine Ruhe gibt, gibt Marge ihm eine Ohrfeige.
Artie: Entschuldige, Marge. Marge:<wütend> Bring mich nach Hause, Artie.
Daraufhin sind wir wieder bei Homer. Er und sein Chauffeur stehen vor dem Auto.
Fahrer: Es ist jetzt ein Uhr nachts. Wenn du mich jetzt noch brauchst, macht das 45 Dollar pro Stunde. Homer:<niedergeschmettert> Nein, es ist schon gut, ich bin pleite. Ich lauf nach Hause. Fahrer: Der krönende Abschluss eines gelungenen Abends.
Das Bild wechselt zu einer Landstraße. Der todtraurige Homer läuft am Straßenrand. Marge und Artie fahren an ihm vorbei, doch es scheint so, als ob nur Marge ihn bemerkt hat. Anschließend ist Marge daheim und steigt aus.
Artie: Marge? Ich wäre dir wirklich sehr verbunden, wenn du niemanden von meinen Fingerchen erzählst. Natürlich nicht meinetwegen, ich werde so respektiert, das könnte mir nicht schaden. Viel eher würde es den Leute schaden, die davon hören und dem Ruf der Stadt. Gute Nacht. Marge: Ja, du hast recht.
Marge geht schließlich zur Wohnungstür und möchte gerade aufsperren als sie ihren Vater durch die Tür reden hört.
Mr. Bouvier:<durch die Tür> Als dieser Simpson auftauchte, dachte ich, ich trau meinen Augen nicht. Patty: Jetzt hör’ auf. Sie ist mit dem Richtigen ausgegangen.
Anschließend ist das Bild wieder an der Landstraße. Homer läuft immer noch am Straßenrand nach Hause. Irgendwann kommt von hinten ein Auto angefahren, das ständig hupt. Homer interpretiert das allerdings zunächst falsch.
Homer: <wütend> Halts Maul. Noch weiter kann ich nicht zur Seite gehen. Schon gut, schon gut, dann latsch ich eben im Matsch weiter.
Homer tritt im Schlamm neben der Fahrbahn herum. Danach kommt das Auto näher und er merkt, dass es Marge ist.
Marge: <durch das Fenster> Homer? Homer:<verwundert> Marge? Marge: Kann ich dich ein Stück mitnehmen. Homer: Aber gerne.
Er öffnet die Tür und steigt in den Wagen.
Marge: Weißt du Homer, als ich nach Hause kam, wurde mir klar mit wem ich hätte auf den Ball gehen sollen. Homer:<erwartungsvoll> Mit wem? Marge legt ihre Hand auf seine. Homer merkt dadurch, wen sie meint.
Homer: Uhh… Marge: Mein Ballbegleiter.
Homer nimmt eine Blume und repariert damit den kaputten Träger ihres Kleides, den Artie kaputt gemacht hatte.
Marge: Oh, warum so bedrückt? Homer: Hm, ich hab’ ein schweres Problem. Sobald du den Wagen anhältst, werde ich dich umarmen, und dich küssen und dann kann ich dich nie wieder gehen lassen. [Rückblende endet]
Wir sind erneut im Wohnzimmer der Simpsons. Die drei Simpsons-Kinder sitzen auf dem Boden und horchen der Geschichte. Homer hält seine Marge in den Armen.
Homer: Und so ist es auch gewesen.
Homer und Marge küssen sich. Lisa ist von der Liebesgeschichte ihrer Eltern sehr gerührt. Bart hingegen deutet an, dass er sich bald übergeben muss, wenn es noch schnulziger wird. :-)